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Die Aktion laufend-mithelfen steht unter der Schirmherrschaft
von Dr. Rupert Kubon, Oberbürgermeister der
Stadt
Villingen-Schwenningen.
Grußwort Oberbürgermeister Dr.
Kubon zum sechsten Villinger Stadtlauf:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des
Laufsports,
„laufend mithelfen“ lautet das Motto
des Villinger Stadtlaufs auch in seinem sechsten
Jahr. Schon beim ersten Stadtlauf 2006 war es beim
Rundendrehen durch die liebenswerte Innenstadt Villingens
den unterschiedlichsten Menschen ein Anliegen, gemeinsam
Spaß zu haben und gleichzeitig eine gute Sache
zu unterstützen. Eine bunte Mischung schnellster
Sportler bis hin zu es eher gemütlich angehender
Läufer war seither entlang der vielen tausend
Zuschauerinnen und Zuschauer immer zu sehen. Das
„laufend mithelfen“ stimmt übrigens
nicht ganz, denn es finden sich bei jedem Lauf auch
Menschen innerhalb der Teilnehmerschar, welche engagiert
im Rollstuhl fahrend mithelfen – der Villinger
Stadtlauf ist ein Sinnbild dafür geworden,
unterschiedlichste Menschen, schnelle wie langsame,
große wie kleine, junge wie alte, arme wie
reiche, solche mit und solche ohne Behinderung gemeinsam
etwas Tolles bewirken zu lassen. Was da mit jeder
Runde auf einem Viertel einer Badischen Meile geschieht,
ist im Großen gesamtgesellschaftlich leider
noch lange nicht verwirklicht: die sogenannte „Inklusion“,
also die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben von Menschen mit Behinderungen. Oft genug
sind diese Menschen noch ausgeschlossen von vielem.
In diesem Jahr widmet sich der Villinger Stadtlauf
der sogar von der UN-Behindertenrechtskonvention
geforderten Inklusion auf ganz besondere Weise:
Ein jeder pro geschaffte Runde und zusätzlich
für jede Badische Meile von der Volksbank gespendete
Euro geht diesmal an die Ende 2010 unter Federführung
des Caritasverbandes für den Schwarzwald-Baar-Kreis
e.V. gegründete gemeinnützige GmbH „Inklusiv“.
Das bundesweit innovative Projekt versucht Menschen
mit Behinderungen gleichberechtigt am ersten Arbeitsmarkt
teilnehmen zu lassen und sie nicht oftmals leider
weit unter ihren erst gar nicht erkannten Fähigkeiten
„nur“ zu beschäftigen. Tätig
ist die Inklusiv gGmbH seit Januar 2011 in Unterkirnach
auf der dortigen großen Hapimag-Ferienanlage
und übernimmt dabei sowohl hauswirtschaftliche
Arbeiten wie auch den Weiterbetrieb des von der
gGmbH gepachteten und umgebauten Gasthauses Fohrenhof,
in welchem Menschen mit Behinderungen sowohl im
Service- wie auch Küchenbereich vorbildlich
eingesetzt sind.
Inklusion wie die UN-Behindertenrechtskonvention
sie fordert kann gelingen. Die vom Caritasverband
initiierte Inklusiv gGmbH ist ein gutes und gesellschaftlich
ansteckendes Beispiel hierfür – ganz
so, wie auch der Villinger Stadtlauf! Ähnlich
wie beim Stadtlauf nicht Geschwindigkeit bei den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern oder Lautstärke
bei den aufspielenden Musikgruppen zentrale Werte
darstellen, sollte in unserem gesellschaftlichen
Zusammenleben auch nicht die Abwesenheit von Einschränkungen
und Behinderungen maßgebend sein, sondern
vielmehr das Miteinander innerhalb unserer Vielfalt.
Freuen Sie sich mit mir auf einen weiteren vorbildlichen
Tag sportlichen, kulturellen und sozialen Engagements
in unserer Stadt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Dr. Rupert Kubon
Oberbürgermeister der Stadt Villingen-Schwenningen
und Schirmherr des Villinger Stadtlaufs
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